Tansania – same same, but different!

Wasserablaufrinnen werden gepflegt
Der Grenzübergang von Zambia nach Tansania verläuft mit Visa on arrival unproblematisch und ruhig.
Mit gut ausgebauten Asphaltstraßen, wie wir sie in Zambia kaum gesehen haben, empfängt uns das Land.
Same, same?
Eher doch different. Tansania hat offensichtlich ein gut funtionierendes Straßenwesen. Überall ist zu sehen, dass Pisten erhalten werden und der Straßenbau vorangetrieben wird. Sogar jede kleine abzweigende Piste hat ein Straßenschild.

Pistenpflege

Grader wartet auf Einsatz

Typischer Fernblick

Allwetterstraße mit Brücke

Transportkörbe unterwegs

Vorbereitung für Asphaltierung

Vierbeinige Pistennutzer
In Sumbawanga bietet sich ein kleines Hotel für die Übernachtung an, das wir über die App iOverlander gefunden haben. Am nächsten Tag sammeln wir erste Eindrücke von der Stadt, während wir unterwegs sind, um die vorgeschriebene Auto-Haftpflichtversicherung und SIM-Karten zu kaufen. Tansanische shillings ziehen wir aus dem Geldautomaten, wobei nicht jeder unsere Kreditkarte akzeptiert.
Die Stadt ist sehr quirlig. Alle Straßen sind durch viele kleine Läden und Straßenstände geprägt – Supermärkte sucht man vergeblich.
Staunend beobachten wir Myriaden von Tuk Tuks und Motorradtaxis, die kreuz und quer ohne Rücksicht auf Verluste für Transport sorgen.

Stadtquartier

Umtriebige Stadt

Tuk-Tuks überall

Überall Grillrestaurants . . .

. . . und Ladenzeilen
Nach Kipili am Tanganjikasee ist es dann gar nicht mehr so weit; allerdings gehen die Straßendörfer, Tempo 50 mit vielen Speed humps, fast nahtlos ineinander über. Hinzu kommen zahlreiche Polizeiposten an der Strecke (wie überall im Land) – für hundert Kilometer brauchen auch Einheimische zwei Stunden. Die Fahrer großer SUV's scheinen Ausnahmestatus zu genießen . . .
Die Lake Shore Lodge überrascht mit Komfort und stilvollem Ambiente auch auf der Campsite. Den breiten Strand gibt es leider nur noch auf Fotos – das Wasser steht jetzt bis kurz vor der Terrasse. Die Gründe für den Anstieg des Seespiegels bleiben bislang unklar.
Wir genießen ein paar Urlaubstage, lassen uns auch hin und wieder von der sehr guten Küche verwöhnen.

Tropischer Bewuchs in Kipili

Camping unter Riesenmangobaum

Unbekannte Schönheit

Tanganjikasee

Stimmungsvoll zum Dinner . . .

. . . und Frühstück

Palmnut Vulture
Dann geht es durch Gewitter und Regen Richtung Kigoma. Sümpfe sind auch direkt an Straße und Übernachtungsplätzen entstanden. Nachts wandern Flußpferde und Elefanten umher. Letzteren müssen unsere Campnachbarn ihren Ziegenkäse überlassen, der auf dem Campingtisch lag. Morgens beobachten wir Rieseneisvögel und freuen uns einmal mehr über Hadeda-Ibisse.





