Oman: Wüste, Wadis, Berge

Mit Joska und Nico können wir die Durchquerung des im Oman liegenden Teils der Rub Al Khali von Süden aus wagen, obwohl namhafte 4x4-Reisebuch-Autoren die Nord-Süd-Richtung empfehlen.
Allein auf uns gestellt wäre das nicht möglich gewesen. Bessere Partner hätten wir auch nicht finden können – die beiden sind ein eingespieltes Rallye-Team.
Wasser, Treibstoff, Lebensmittel,
um für eine Woche autark zu sein waren eingekauft und verstaut. Für die Navigation haben wir Tracks und Wegpunkte gespeichert, denen wir weitestgehend folgen konnten.
So genossen wir die wechselnden Eindrücke der überwältigenden Landschaft, das Fahren über Dünen und weite Täler, die Camps mit ihrem Sternenhimmel und ihrer absoluten Stille.
Einige Pistenabschnitte waren allerdings völlig verschwunden, gespeicherte Tracks von Dünenwanderungen blockiert, so dass wir neue Passagen erkunden mussten – und die Autos auch mal im Sand steckenblieben . . .

Joska und Nico

Hier war die Richtung noch klar – Spurenbündel, so breit wie das Tal

Irgendwo muss es weitergehen

Muss runter! Aber wohin?

Schnelle Piste

Beinahe vom Winde verweht

Camp

Morgensonne genießen

Spur von Hornviper

Farbspiel . . .

. . . je nach Sonnenstand

Vegetation im Wadi
Nach knapp vier Tagen hatten wir wieder Asphalt unter den Rädern, und das gleich vierspurig. Es folgten vierhundert Kilometer nach Nizwa, topfeben und mit Starkwind, der den Sand über die Bahn trieb.
Nicht weit von Nizwa besuchten wir eine der beeindruckensten Schluchten des Oman, das Wadi Ghul. Hier finden sich noch Reste des alten Dorfes Ghul mit letzten Einwohnern, die ihre Produkte Touristen anbieten.
Weiter geht es über eine staubige, einer Achterbahnfahrt gleichenden Bergpiste, die weite Blicke über die Gebirgslandschaft des Jebel Shams zuläßt.
Schließlich erreichen wir Ibri, die letzte größere Stadt vor der Grenze nach Saudi Arabien.









